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Montag, 20. Mai 2013

Offener Brief an meine Vermieter und deren Mieter und Pächter

RATTEN

Offensichtlich haben Sie kein Problem damit die Tonnen zu füllen, aber beim rausstellen sind Sie sich wohl zu fein.

Scheinbar stören Sie sich an Ratten und Ungeziefer nicht.
Ich schon.

Darum stellte ich nun seit mehr als 2 Jahren für UNS die Tonnen an die Strasse, damit diese entleert werden konnten.

Damit ist nun Schluß.
Ich bin hier nicht der Hausmeister.

Sollte ich bei mir, oder am Haus Ungeziefer feststellen, so werde ich die daraus folgenden Kosten für mich und mein Hab und Gut Ihnen anteilig zur Last legen.

Die AWIGO stellt Ihnen übrigens gerne einen Abholplan zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen
ihr (Noch-)Mitmieter,

Michael Andres

Freitag, 17. Mai 2013

Kleine Erstfahrt

Bilder gibt es keine. Ich war mit fahren beschäftigt.

Ich habe heute meine Maschine an die Tanke runter geschoben und Luft aufgefüllt.
Sowohl vorne als auch hinten war kaum Luft drin. Hatte ich doch nur ein wenig eingefüllt?
Ich glaube nicht. Denn dann hätte ich mir das schleppen der Räder ja sparen können.
Wahrscheinlicher ist es, das ich beide Schläuche ruiniert habe.
Jedenfalls habe ich heute je 2,5 Bar eingefüllt. Morgen/Übermorgen weiß ich mehr.

Nachdem Luft drin war, habe ich dann die Maschine hinter der Tanke angeworfen.
Mit mächtig viel blauem Dunst verbrannte das Öl. Ich lies sie ein paar Minuten so laufen und wagte mich dann an die erste Testfahrt.

Die ersten 7KM brachte ich, mit einer Fahrt zum örtlichen Toom-Baumarkt und zurück auf die Uhr. Dabei fiel mir auf das die Tachonadel für nichts gut ist. Sie vibriert kräftig zwischen 50 und 60. Ob die KM Anzeige richtig mitläuft weiß ich nicht. Sie dreht sich zwar, aber erst nach einer Probefahrt weiß ich ob der Stand dann auch stimmt.

Die ganze Maschine vibriert fürchterlich und die Kupplung kommt sehr spät.
Sie nimmt das Gas, auf den letzten 15Prozent beim drehen des Gashahns, dann sehr ruckelig an. Sprich: Sie zieht kurz nach vorne, fällt dann wieder ab, dreht eine Weile in dem Tourenbereich, "packt" dann wieder und geht auch mit den Touren runter, verliert das dann aber wieder. Ich bin mir nicht sicher ob sie wirklich in den vierten Gang schaltet, oder ob er nicht reinkommt und sie dadurch nicht auf Geschwindigkeit kommt.
Ich erwarte von ihr eigentlich eine dauerhafte Geschwindigkeit von 65KM/h laut Navi. Dafür muss ich aber noch weitere Probefahrten hinlegen.

Nachdem ich wieder zuhause war, wollte ich noch eine längere Tour nachlegen um den Schmutz aus dem Motor zu blasen und das System langsam mal ans laufen zu bringen.
Doch zunächst war noch eine Stunde Hausarbeit angesagt.
Danach trat ich dann die Maschine an ... was nicht ging. Auch nicht nach dem xten kicken. Da kam so gut wie nichts. Also legte ich den zweiten Gang rein und schob die Karre die Hügel bei mir rauf und lies beim runterrollen den Gang kommen. Das half.

Ich lies sie noch eine Minute so laufen, bevor ich mich dann erneut auf den Weg machte.
Ich fuhr rüber nach Bad Iburg.
Dort ist auch mein "Testberg", der eine sehr langgezogene Steigung hat und den ich mit 35/40 KM/h nach oben kam. Auf dem Hinweg bei "Berg runter" geschah es dann, die Fussbremse knackte und mein Fuss bremste ins Leere. Mieses Gefühl. Ging aber alles gut.

Ich hatte mich vergewissert das eine Bekannte von mir in Bad Iburg erreichbar ist, für den Fall das ich mit der Maschine liegen bleibe. Dort trank ich dann erstmal zwei Kaffee und machte mich zwei Stunden später wieder auf den Weg.
Zunächst einmal schaute ich mir die Hinterradbremse an. Sie war ausgehangen.
Wie kann das denn?
Ich hing den Bowdenzug also wieder ein und trat erneut vorne die Bremse ... ins Leere. ??? Wahrscheinlich hat sich der Zug vorne ausgehangen (ob da ein Tönnchen fehlt?). Ich schaue es mir zuhause an. Bei meiner Bekannten, mitten auf der Strasse bringt das nichts.
Erneut war ein Antreten kaum möglich. Irgendwie trete ich da meistens ins Nichts. Nur alle paar Versuche bewege ich den Kolben mit. Warum? Das kann doch nicht richtig sein.
Auch das muss ich mir anschauen.
Zunächst einmal schob ich die Karre wieder an und sie lies sich damit starten.
Das kann aber kein Dauerzustand sein. Das ist nämlich noch anstrengender als ankicken.

Also:
Sie hat heute beinahe 30KM "durchgehalten".
Ich sass endlich wieder auf einem Bike und mir sind die Räder nicht während der Fahrt abgefallen. :)
Der Tacho muss gemacht werden.
Der Reifendruck muss beobachtet werden.
Die Hinterradbremse muss als Erstes in Ordnung gebracht werden.
Danach dann die Kupplung und das Problem mit dem "Kick".
Hupe, Blinker, Scheinwerfer geht. Bremslicht hoffentlich auch. Muss ich die Tage nochmal nachschauen. (Blick in Spiegel und Bremslicht gegen Garagentor)
Den Scheinwerfer als solches muss ich in der Höhe auch noch einstellen.

Und die Zündkerze muss ich im Auge behalten. Jedenfalls war nach meiner Erstfahrt das Kerzengesicht trocken und sauber. Die ganzen Tage zuvor, wo ich kurz die Maschine laufen lies um das Standgas halbwegs einzustellen, war sie nass und schwarz.
Wenn ich das richtig deute, scheint dann wohl die Zündung einwandfrei zu sein. Vielleicht sogar zu mager.

Im Moment bin ich ... weil ich einfach kein kompetenter Schrauber bin, drauf und dran, einen Profi dran zu lassen. Aber ich habe schon beinahe 600€ drin stecken. Wenn ich die nun zur Feineinstellung/Nachjustierung in die Werkstatt bringe wird das sicherlich nicht günstig.
Sollten allerdings beide Reifen die Luft verlieren, werde ich 100% die Schläuche beim Reifenheini neu einsetzen lassen. Das tue ich mir nicht nochmal an, um es dann wohl doch zu vergeigen.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Die Trittbretter - der Rost und Werkzeug aus meiner Hobbyecke - Teil 3

10:30 Uhr

Heute ist ein Sonnentag und ich habe meinen Kram nach draussen verfrachtet.



Im Hintergrund sieht man auf meiner Terrasse die beiden Trittbretter auf der Staffelei.

Den Anfang machte ich mit dem Einbau der 12V Dose.
Ein Hin- und Hergeschleppe von Werkzeug und Bohrer war das.
Und als ich dann ans bohren gehen wollte, fiel mir auf, das ich mit den Bohrlöchern durch den Träger müsste. Schlimm genug das die Wanne Bohrlöcher bekommt ... beim Träger möchte ich auf keinen Fall weitere Löcher einbringen. Schliesslich stabilisiert er die Maschine und hält unter anderem den hinteren Stoffdämpfer.
Also musste eine neue Lösung her.
Letztlich blieb mir "nur" noch das ankleben, mit 2-Komponentenkleber zur Auswahl.



Hier habe ich sie erst einmal hinein gelegt, um zu schauen, ob ich so das Anschlusskabel dran bekomme. Da der Kleber noch trocknet, gibt es später ein Foto.

Danach ging ich dann ans abschleifen der Kniebleche.
Ich gebe zu das der Krach mir selber gehörig auf den Zeiger ging. Allerdings muss der Rost weg und Rostschutz drauf, sonst brauche ich nächstes Jahr nicht weiter über das lackieren lassen nachdenken.

Auch hier ist die linke Seite, wie auch das linke Trittbrett, weitaus mehr verrostet als die rechte Seite. Warum auch immer.




Insgesamt habe ich wohl für beide Seiten keine 30 Minuten gebraucht um sie zu schleifen.
Schön ist es nicht, sondern nur auf das notwendigste beschränkt.

Wenn man sich dann die Maschine genauer anschaut, ist überall Rost.
Ich überlege noch das vordere Schutzblech zu machen. Allerdings dann in schwarz.





Jedenfalls hätte es das dringend nötig. (Genauso wie die vorderen Dämpfer).
Ach Mensch. Ich will aber mal so langsam mit der Maschine auf die Strasse und dieses Gefrickel an den Roststellen bringt es auch nur eingeschränkt.
Andererseits hat es das Blech ebenfalls dringend nötig.
Wenn ich allerdings genauer unter die Karre schaue, dann sehe ich die Farbe auch am Rahmen und dessen Aufnahmen abblättern und rosten.
Ich rede mir ein das der Rost noch lange braucht, bis er die Bleche und den Rahmen durch hat, aber insgesamt weiß ich durchaus das es nicht besser wird, wenn ich nichts dagegen unternehme.
(Okay ... das sind nun so Momente wo ich neidisch auf Jenige bin, deren Einkommen zum Leben reicht und man die Maschine einfach mal in die Lackiererei bringen könnte ... aber das vergeht wieder.) ;)


15:14 Uhr

Zeit, wieder was zu tun.
Die Kniebleche bekommen nur diese eine fette Überlackierung und sind sicherlich, in der Sonne, bereits ausreichend angetrocknet.
Ich schnappte mir also meine Trittbretter und schraubte sie draussen an.

Voila.


Auf die Entfernung sieht sie richtig gut lackiert aus.


Beim grobenDraufblick hält sie auch noch stand ... aber nicht mehr wenn man genauer hinschaut.
Macht aber nichts. Hier ging es mir vornehmlich um die Rostbeseitigung.
Zumindest an den Trittbrettern und am Ansatz der Kniebleche ist mir das schonmal gelungen.

Danach habe ich dann die "Wanne" gefüllt und meinen weissen Ersatzglühbirnenkasten mit Ersatzsicherungen an seinen Platz gebracht. Ausserdem habe ich noch Platz für die Navikabel und Ersatzzündkerze(n).



Allerdings wird, wenn mein Boardwerkzeug drin ist, meine Regenkombi dort nicht mehr reinpassen.
Somit werde ich sie in den Satteltaschen belassen müssen.

Tja ... die "Trude" ist wohl "fertig". Theoretisch.
Darum sattelte ich sie bereits einmal. Um zu sehen wie es ausschaut und um, mit etwas Glück, gleich zur Tanke fahren zu können um dem Hinterrad entsprechend Luft geben zu können.


Achja. Spiegel habe ich ihr nun auch gegönnt, denn ohne diesen (dem linken) darf ich nicht fahren. Würde ich allerdings auch nicht. Ich schaue viel in die Spiegel beim fahren und vor jedem abbiegen. Schulterblick ist nicht mehr so einfach, mache ich aber dennoch.

Den Helm legte ich erstmal zur Seite. Trat die Maschine an ...  die mit gezogenem Choke beim dritten Kick anlief ... und vergas mein Vorhaben der Erstfahrt ganz schnell wieder.
Sie bekam ihre Luft nicht aus dem Vergaser und vom Tank lief nicht genug Sprit nach.
Einerseits war der Benzinschlauch doch zu lang verlegt und andererseits hat mein Tankdeckel kein Entlüftungsloch. Zumindest habe ich keines entdeckt.
Sie lief absolut unsauber und drehte extrem hoch, wenn ich den Choke langsam rausnehme.
Ich kürzte also den Benzinschlauch erneut und nun schien es mit dem Benzindurchlass besser zu funktionieren.

Ich testete erneut und meine neuen Nachbarn erhielten leider eine dicke Wolke 2 Takt Öl-Gemisch.
Sorry, aber der Wind stand doof.
Ich war mindestens 20 Minuten am schrauben und am "qualmen", bis ich ein einigermassen vertretbares Ergebnis erhielt.
Im Moment hat sie die doppelte Menge Öl an Board, da ich leider zweimal mit Öl befüllt habe.
Nunja. Für einen Motor der hier 3 Jahre gestanden hat und vorher wohl auch schon ein paar Jahre in der Scheune verbrachte, ist das nicht so schlimm und ich mache mir um das qualmen im Moment nicht allzuviele Gedanken.
Aber das der Motor hoch dreht wenn ich den Choke rausnehme, finde ich sehr verwunderlich.
Ich drehte noch eine Runde auf unserer Strasse, wobei ich mich beinahe auf die Nase gelegt hätte, weil ich statt Kupplung die Vorderradbremse zog, und stellte sie dann wieder in die "Garage".
Ein Handtuch liegt unter der Maschine, da sie im Moment am Krümmer Öl verliert.
Morgen will ich dann mal schauen ob ich Luft drauf bekomme und eine erste Runde drehen kann.

Ich bin gespannt ...

Die Trittbretter - der Rost und Werkzeug aus meiner Hobbyecke - Teil 2

Heute war das Wetter sehr geteilt.
Ich war schon kurz davor, im Sonnenschein den Beinschutz zu schleifen, als mir auffiel das es gleichzeitig leicht regnete.
Also blieb ich drin und nervte meine Vermieter erneut, mit dem schleifen des zweiten Trittbrettes.

Heute war der Aufwand daran allerdings nicht so "lange" wie gestern.
Insgesamt würde ich sagen, das ich eine knappe halbe Stunde damit beschäftigt war.
Das zweite Trittbrett war nicht halb so stark angegriffen, wie das Erste.

Während des schleifens fiel mir auf, dass es eine Zinkschutzschicht unter dem Lack gab.
Was wohl der Grund dafür ist, dass der Lack gut haftet und nur an ein paar Aussenstellen etwas Rost ansetzen konnte.





 Nichts gegen das Original Rot bei der Maschine, aber mir gefällt das Kupfer wirklich besser.

Das lackieren ist allerdings dennoch aufwändig, da die rote Farbe doch schlecht abgedeckt wird. Im Gegensatz zu gestern, beliess ich es heute bei einer Seite.
Die Unterseite ist also fertig lackiert.

Morgen wird also die Oberseite lackiert und mit etwas Glück komme ich auch noch dazu, die Kniebleche zu schleifen.

Dienstag, 14. Mai 2013

Die Trittbretter - der Rost und Werkzeug aus meiner Hobbyecke - Teil 1

12:30 Uhr

Schlimm sehen sie aus, die Aufnahmen an den Trittbrettern.
Ich habe leider kein Foto am Anfang gemacht. Darum zur Erinnerung, noch ein Bild vom Anfang.





Ich zog die Gummiauflage ab, schraubte die Bleche ab und trug sie in meine Lieblingswerkstatt ... dem Wohnzimmer. Draussen ziehen Wolken vorbei. Regen brauche ich bei der Arbeit gar nicht.

Nachdem ich den Boden mit Laken abdeckt hatte, begann ich mit der Arbeit.
Der Rost ist dick drauf, aber die Bleche sind noch okay.
Ich begann mit der Drahtbürste und dachte mir das es damit relativ einfach geht, die lose Farbe und den Rost runter zu schrubben ... soweit die Theorie. Praktisch passierte so gut wie gar nichts. Die dicken Farblappen, die sich bereits angelöst hatten, sah man zwar, aber die Bürste griff nicht.

Also ging ich in meine Horror-Abstell-Kammer, die bis oben hin voll mit Kram ist und holte meinen "Dremel" heraus.
Zunächst versuchte ich dem Ganzen mit Schleifmittel Herr zu werden, dann rüstete ich um auf Schleifstein. Bei Letzterem lies sich dann auch endlich der Rost hart angehen und die losen Farbblätter flogen nur so.

Das Ergebnis einer anderthalbstündigen Schleifaktion.




Das vordere Trittblech ist abgeschliffen.
Für das hintere benötige ich wohl nicht so lange, da es nicht so extrem verrostet ist.


Meine Vermieter klopften dann auch schön brav von oben. Ich habe es genossen.




14:27 Uhr

Mit Backofenreiniger wurde das Trittbrett gereinigt und dann zum lackieren an der Staffelei aufgehangen. Meine Hobbys sind also doch für was gut. :)

Noch sieht das relativ gruselig aus, da man kaum erkennen kann, dass es sich um eine weitere Lackierung handelt. Das Kupfer deckt halt nicht so ab, wie es ein Schwarz getan hätte. Aber schwarz kann ich ja immer noch lackieren.




Wenn ich mir das so anschaue, dann werde ich es wohl lediglich weiter lackieren, denn das Kupfer sieht auf Entfernung aus, als ob es Rost wäre. Das vermindert definitiv die Chance auf Diebstahl. (Wer klaut schon eine vermeintliche Rostlaube?)
Ja, ich weiß das es nun schrecklich aussieht. Abwarten.



17:37 Uhr

Ich habe erneut eine dreiviertel Stunde am zweiten Trittblech geschliffen. Also gedremelt.
Meine Vermieter haben doch tatsächlich den Nerv, auf den Boden zu klopfen.
Ich mache in drei Jahren einmal, zu normaler Tageszeit etwas Lärm und die fühlen sich gestört.
Das sie selber über vier Monate, sieben Tage die Woche, von morgens halb neun bis Abends um elf Uhr rumlärmen, stört sie offensichtlich nicht.
Ich habe es noch wie heute im Ohr "Herr Andres, dass sind ganz normale Trittgeräusche. Dagegen können sie gar nichts machen und nun machen sie die Tür von draussen zu."

Was freue ich mich darauf, hier wieder raus zu sein.

Nun habe ich jedenfalls erst einmal eine Pause eingelegt. Der Dremel muss sich abkühlen und ich brauche was im Magen.



18:41 Uhr

Die Farbe des ersten Trittbrettes trocknet vor sich hin. Es gefällt mir schon besser.
Man erkennt deutlich den Farbunterschied. Allerdings hat es auch drei Schichten Kupferfarbe gebraucht.





Zur Erinnerung, es ist 3in1 Farbe auf Acrylbasis. Also Rostschutz, Grundierung und Lack in einem.
Ich würde wohl, wenn ich die Maschine selber lacken würde, zunächst einmal die Rahmenteile abstrahlen lassen, dann eine Zinkgrundierung auftragen und danach mit dieser Farbe drüber gehen.
Und wenn ich mir die anderen Rahmenteile so anschaue, wird es wohl nach meinem Umzug dazu kommen, das ich die Maschine komplett zerlege und ihr dann an den Rost gehe.
Hachja ... Geld und Platz müsste man haben.
Aber ich will mal nicht meckern. Für das was ich habe, konnte ich mich damit gut einrichten.

Zur Zeit geht es mir, Dank neuer Bekanntschaften und der immer grüner und bunter werdenden Landschaft, recht gut.
Das wird zwar nicht von Dauer sein, aber derzeit geniesse ich diesen "es geht mir gut"-Bonus.

Bis morgen.
Ich wünsche euch, dass es euch ebenfalls gut geht.

der Micha

Mittwoch, 8. Mai 2013

Lieferung neuer Ersatzteile und Reparatur der vorderen Bowdenzüge

Heute kam endlich meine Lieferung aus Oldenburg.

Da ich auf dem Hinterreifen zu wenig Luft habe und mir der Bremszug heraus rutschte, musste ich am 29ten nun die "Tönnchen" für die Bowdenzüge und den neuen Schlauch zur Sicherheit bestellen.
Da ich nun einmal dabei war, bestellte ich mir auch noch das neue Zündschloß, denn der Schlüssel im alten Schloß läst sich von mir gar nicht und vom örtlichen Schlüsseldient nur für viel Geld entfernen.
Ausserdem bestellte ich noch neue Schrauben für die Handhebel, ein verlorengegangenes Distanzstück für den Choke, ein frisches Schlauchreparaturset und eine Tülle für die Ölkanister mit.




  1. Befestigungsschraube Handhebel - kurz - 6x25
  2. Nippelaufnahme geschlitzt für Bowdenzüge (Tönnchen) und
    Distanzrohr für Starterhebel - 4,3x6,0x13,5
  3. Einfüllstutzen (Schlauchausgießer)
    Zum Aufschrauben für 1 Liter Ölflaschen,
    extra kleiner Durchmesser, 11cm ausziehbar
  4. Zündlichtschalter (Zündschloss) 7 Kabel (ohne Kabel für Lichthupe)
  5. Flickzeug TT10 Moped, Motorrad, Fahrrad
  6. Schlauch - 3.00x12 Heidenau
Die Karre bekam ich vorsichtig aus der Garage raus geschoben und sah, das sie aus dem Anschlusstück des Krümmers zum Zylinder, Öl verlor.
Eine Simme markiert halt ihr Revier, aber mittlerweile reichen mir die Ölmarkierungen.
Es ist wahrscheinlich, dass es ein Gemisch aus Kondenswasser ist, da ich die Maschine ja nur kurz angekickt und wieder ausgemacht hatte. Der Motor lief bisher noch nicht wirklich warm, so das sich wohl Kondenswasser ablagern kann. (Sagt das Internet).
Genaueres weiß ich also erst nach einer langen Testfahrt.

Jedenfalls habe ich dann draussen, am Brems- und Kupplungshebel, die Tönnchen eingesetzt. Beim Bremshebel bekam ich zunächst die Schraube nicht wieder reingedreht.
Nach ein paar ratlosen Minuten (ich hatte sie ja erst kurz vorher rausgedreht), drehte ich sie von unten in das Gewinde.
Und siehe da: Aus dem Gewinde schob sich ein Grat nach oben, der das einschrauben verhindert hatte. Gute Qualität ist etwas anderes.
Problem erkannt. Problem gelöst.

Danach schraubte ich dann die Wanne wieder an. Damit ist die Sitzbankgeschichte erledigt.
Der Lack ist zwar noch nicht komplett durchgetrocknet, aber das kann er die Tage ganz in Ruhe. Jedenfalls ist der Rost an dieser Stelle gebannt.





Ich überlegte dann kurz ob ich die Fusstritte abschraube, aber da ich gleich Besuch bekomme, beliess ich es dabei.
Allerdings wollte ich die Bremse testen.
Die Vorderradbremse greift gut und fest. Die Hinterradbremse musste ich fester stellen.
Eine Fahrt den Weg (mit leichter Steigung) hoch, hat sie nicht zufriedenstellend absolviert.
Es gab an der Steigung einen kräftigen Einbruch der Leistung und mein Standgas ist zu hoch.

Das die Leistung fehlt, hat bestimmt etwas mit dem Vergaser zu tun.
Ich hoffe das ich den ordentlich eingestellt bekomme.
Allerdings hat der Hinterreifen immer noch kaum Luft drin, somit ist das natürlich ebenfalls ein Problem.

Mal schauen ob ich die Woche zum weiter machen komme.
Eigentlich muss ich noch ein Geburtstagsgeschenk fertig bekommen.

Die besten Grüße sendend,
der Micha

Donnerstag, 2. Mai 2013

Kampf dem Rost - Teil 2

09:27 Uhr

Ich kann es nicht glauben ... dachte ich gestern noch, das auf dem Garagenboden etwas Batteriesäure aufgetropft wäre, tropfte es heute die Auffahrt entlang.

Die Batterie stand aufrecht. Das war es also nicht.
Und geregnet hat es auch nicht in der Garage.
Kurz mit dem Finger über das Zeug ... und voller Unglaube den Benzinhahn geprüft.
Der war trocken.
Allerdings nicht die Verbindung zwischen Benzinhahn und Tank.
Och noe, neee?!
*grmblfx



Dabei wollte ich heute "nur" weiter schleifen und lackieren.

Okay. Hilft ja nichts.
Also Schlauch geholt und das Benzin abgesaugt. Den Rest im Tank werde ich über den Benzinhahn ablaufen lassen.
Natürlich habe ich mir beim ansaugen, den ersten Schwall über das Knie laufen lassen.
Ich Held. :(
So, ganz ist das heute offensichtlich nicht mein Tag.

10:31 Uhr

Sooo ... der Benzinhahn ist wieder dran. Benzin drin (und im Erdreich und in den Lappen und auf meiner Hose ....) und zumindest der Anschluss bleibt trocken.
Ich hoffe das bleibt auch so.

11:00 Uhr

Der nächste Anstrich ist drauf.
Das lasse ich nun trocknen und schleife danach ab. Ich hoffe das ich gleich die kleinen Lackierrollen finde.
Ansonsten sieht das zwar nicht hübsch aus, ist mir aber nicht sooo wichtig. Hauptsache der Rost ist bekämpft.




15:30 Uhr

Da die Sonne heute brutzelt, habe ich beide Seiten nochmals angeschliffen und die Aussenseite mit der Rolle nachlackiert.
Ich gebe zu das ich es viel sauberer hätte schleifen müssen, aber mit dem Ergebnis gebe ich mich zufrieden.




Sollte es morgen doch nochmal gutes Wetter geben, dann lackiere ich wohl die Innenseite der Schale. Ansonsten geht es halt nächste Woche weiter.

Ich bin zuversichtlich ...

Dienstag, 30. April 2013

Kampf dem Rost - Teil 1

Es geht sehr langsam voran.
Einerseits mag das Wetter nicht und andererseits sperre ich mich wohl derzeit etwas.

Nichtsdestotrotz hatte ich lieben Besuch von "dat Uli".
Sie fuhr mit mir zum örtlichen Toom-Baumarkt und ich konnte etwas Farbe einkaufen.
Von den bisherigen Gedankenen, zunächst einmal mit Zinkfarbe vorzustreichen und dann zu lackieren, bis zu der Idee die Kleinteile direkt zum strahlen/pulvern zu geben, bis hin zum Streichen mit Hammerit, bin ich schon aus Kostengründen abgekommen.

Letzteres habe ich nun mit einem toom 3in1 Metallschutzlack "gelöst".
Rostschutz, Grundierung und Lack in einem, allerdings nur halb so teuer wie Hammerit.

Und weil heute die Sonne schien, ohne dabei mit frostigem Wind aufzuwarten, habe ich mich rausgewagt um mal wieder fleissig zu sein.
Allerdings hätte ich mich beim rausholen der Maschine, beinahe lang gelegt, denn ich hatte vergessen das ich keine Bremse habe. Allerdings habe ich ja eine steile Auffahrt.
Ich setzte mich also drauf, schob sie raus und als es flott abwärts ging, griff ich die Vorderradbremse .... ins Leere.
Oha ... mieses Gefühl.
Ich bremste dann mit den Füssen, weil ich mich nicht traute, den rechten Fuss zu heben um die Hinterradbremse zu treten. Das "fahren" muß ich noch kräftig üben.
Im Notfall muß ich reagieren können, ohne zu denken.

Es ging aber alles gut und ich ging an den Ausbau und schleifen der Sitzbankwanne.



Der Rost in und unter der "Wanne" ist nur oberflächlich.
Ausserdem sieht man es nicht, wenn mir dort bei meinen ersten Pinseleien etwas daneben geht.
Auf dem Boden sieht man gut, das ich die Farbe teilweise plättchenweise abheben konnte.
Man hat damals wohl keinen Haftgrund verwendet. Da aber mit den Jahren ein paar Löcher reinkamen hat sicher die Feuchtigkeit immer mehr unter die Farbe gezogen, diese angehoben und das rosten konnte beginnen.
Natürlich hätte ich es auch erst in 2 Jahren machen können, aber besser wird es davon nicht.


Nachdem ich mit dem entfernen der losen Farbe fertig war, machte ich mich, nach obiger Tasse Kaffee, ans erstlackieren.


Es ist nun erst einmal leicht lackiert. Gerade mal so, das alle Stellen bedeckt sind und sich erstmal kein neuer Flugrost bilden kann.
Wenn das Wetter mitspielt, geht es morgen weiter.

Bis denne ...
der Micha

Donnerstag, 18. April 2013

Chaos am vorderen Bowdenzug

Sooo ... nachdem ich vorgestern beim ersten Testen kein funktionierendes Bremslicht hatte, fiel mir gestern Abend ein, das ich eventuell die Kabel vom vorderen Bremslichtschalter vertauscht und damit eine Fehlschaltung verursacht habe.

Nachdem es am frühen Morgen noch stark windg und kühl war, hat sich das Wetter heute wieder einbekommen und ich ging, mit Werkzeug bepackt, zur Garage.

Zunächst einmal zog ich die beiden Kabel vorne ab und baute danach die Batterie ein.
"Hallo Simson Service Oldenburg ... es ist nicht besonders intelligent, Schrauben ohne Muttern mitzuliefern." :(

In meiner grossen Grabbelkiste fand ich dann etwas halbwegs passendes. Allerdings sind es alte Schrauben und Muttern, welche ich dann bei Gelegenheit austauschen werde.


Ja, ich weiß ... der Rost ... leider muß das warten.

Nun kam ersteinmal der grosse Funktionstest.


Nachdem nun alles mit der Elektrik okay ist, musste ich mich an die Bremsen machen.
Die Hinterradbremse war schnell korrigiert. Der Bremshebel wurde einen Zahn weiter versetzt und Dank dem Einstellbolzen, lies sich die Bremse gut justieren.

Danach ging es dann an die Vorderradbremse.
Den Bremshebel gelöst und zwei Zähne vor gestellt ... ging nicht, weil sie oben noch eingehangen ist. Ich Depp.
Also oben ausgehangen und unten verstellt. Alles wieder zusammen gebaut. Zu stramm.
Also nochmal auf und einen Zahn zurück gestellt.
Unten eigehangen. Oben im Bremsgriff eingehangen und selbigen wieder angeschraubt.

Am Griff gezogen und ...






der Bowdenzug rutscht mir aus der Aufnahme. Hallo?
Also alles wieder ab und erneut eingehangen und nochmal den Griff festgeschraubt.
Manchmal steht man ja arg neben sich und da Griff und Züge neu sind muss der Fehler ja bei mir liegen.
Alles dran. Alles gut.
Vorderradbremse druchgezogen und ...



wieder draussen. (Blick von unten).
Super :(

Hätte ich die Hebel mit den Aussparungen etwa nach oben einhängen sollen? Kann ich mir nicht vorstellen.
Ich tippe eher auf teuren Materialschrott.

Also habe ich direkt mal nachgeschaut bei welchem Händler ich das gekauft habe. Ostoase ... achnee ... mit denen hatte ich schon meine Negativerfahrungen. Dort werde ich mich nicht melden und hake es ab.

Diesen Monat habe ich mein Ausgabelevel schon überschritten, also wird es bis kommenden Monat warten müssen.
Es gibt schlimmeres.

Zumindest fährt die Maschine schonmal ein wenig.
Noch kann ich damit nicht auf die Fahrbahn, aber das wird schon.
Ich bin wieder etwas zuversichtlicher ... und ihr habt nun auch wieder Bilder und ein Video :)

Liebe Grüsse,
der Micha


Nachtrag:

Ich habe die Problematik im Simson Forum angerissen und darf in diesem Falle dem Lieferanten und auch nicht dem Hersteller des Handhebel die Schuld geben. Ich kann lediglich anmerken, das ich es mittlerweile ätzend finde, dass man bei beinahe allen Ersatzteilen nicht alle notwendigen Einbaumittel dazugelegt werden und dieses auch auf kaum einer Shoppingseite als "notwendiges Zubehör" bei den Artikeln, angezeigt wird.

Weder bei den Handhebeln, noch bei den Bowdenzüge wurden sogenannte Tönnchen mitgeliefert.
Nippelaufnahme geschlitzt für Bowdenzüge

Bevor ich nun extra dafür 5,90€ an Versandkosten hinlege, mache ich kommenden Monat eine erweiterte Bestellung auf.

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Wer ich bin

Ich bin Jahrgang 1963 (Düsseldorfer) und lebe derzeit im OsnabrückerLand.

Seit Februar 2011 bin ich in voller Erwerbsunfähigkeitsrente.

Wenn es geht, geniesse ich lange Spaziergänge, Ausflüge, Kunst und Theater, sowie das Malen und Sticken.

Alles Gute wünschend, der Micha


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